04 Dezember 2013

Weihnachtsmenü - Suppe: Süßkartoffel-Suppe mit Apfel

Auf die Frage nach dem perfekten Essen im Winter gibt es eigentlich nur eine Antwort: SUPPE! Suppe ist lecker, wärmt von innen, man hat immer irgendwas da, aus dem man Suppe machen kann und meistens ist das Ganze dann auch noch gesund. Geborgenheit in flüssiger Form quasi. Deswegen darf eine leckere Winter-Suppe in unserem Weihnachtsmenü natürlich nicht fehlen!



Süßkartoffel und Apfel bekommen durch die Zubereitung im Ofen ein grandioses Röstaroma und geben der Suppe einen herzhaften, leicht süßlichen Geschmack.







 2-3 große Süßkartoffeln
1-2 Äpfel (am besten saure Sorten wie z.B. Boskoop)
2 Zwiebeln
ca. 4 cm von einer Ingwerknolle
1 Zehe Knoblauch

3 EL Öl
1 EL gekörnte Brühe
Salz und Pfeffer
wer mag: ein bisschen Chilipulver




 

Süßkartoffeln und Zwiebeln werden geschält und in grobe Stücke zerteilt. Die Äpfel werden vom Kernhaus befreit und ebenfalls in Stücke geschnitten. Ingwer und Knoblauchzehe ebenso von der Schale befreien und halbieren.

Alles in ein fest verschließbares Gefäß oder einen Gefrierbeutel geben, das Öl hinzufügen und gut schütteln! So verteilt sich das Öl gut um das Gemüse und man braucht nicht so viel.



Die Zutaten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und bei 180°C in den Ofen schieben. Wenn sich die Ecken der Süßkartoffel langsam bräunen und eine Gabel ohne großen Druck hindurchgleitet, sind sie fertig. Bei unserem Ofen (der älter ist als ich) dauerte das ca. 30 Minuten.

 Nun die gebackenen Zutaten in einen großen Topf geben, genug Wasser hinzufügen um sie knapp zu bedecken, die gekörnte Brühe dazu und mit einem Stabmixer fein pürieren.

Nun nur noch mit Salz, Pfeffer und ggf. ein bisschen Chili nach Belieben würzen und evtl. mit mehr Wasser bis zur gewünschten Konsistenz verdünnen.

Fertig!

Zur Deko einfach ein paar Tropfen Kürbiskernöl in die Suppe geben und mit einer Gabel coole Muster hineinmachen. Besonders fancy wird es mit selbstgemachten Knoblauchcroûtons! Dafür einfach Toastbrot toasten, in Würfel schneiden, und dann in Öl zuerst kleingehackten Knoblauch und anschließend die Brotwürfel anbraten.

Wir wünschen guten Appetit!

21 Oktober 2013

Erdnusscurry mit Kartoffeln, Paprika und Ananas

Dass ich Curry mag, ist ja inzwischen kein Geheimnis mehr. Wenn ich irgendein Gemüse übrig habe und sonst nichts damit anzufangen weiß - im Curry ist es prinzipiell gut aufgehoben.
Genauso funktioniert es andersherum: Wenn man mal wieder vergessen hat einzukaufen, kriegt man die Zutaten für ein Curry meistens trotzdem noch zusammen.

Genau aus einer solchen Situation ist auch das heutige Rezept entstanden. Wenn die Geschäfte schon geschlossen haben und der Inhalt des Kühlschranks sich auf Schnaps und eine traurige, einsame Paprika beschränkt, dann muss man eben kreativ werden!
Zwiebeln und Kartoffeln hat man ja in der Regel da und auch die obligatorische Dose Ananas sollte im gut sortierten Studentenhaushalt immer zu finden sein. Und selbst wenn nicht: Das grandiose an Curry ist ja schließlich die Vielseitigkeit - haut man eben was anderes in den Topf!

Deswegen sollten die Zutaten in dem Fall auch nur als Richtlinie verstanden werden. Ein bisschen mehr oder weniger oder einfach was anderes schadet dem Gericht überhaupt nicht!






(für 2 Personen)
- 1 kleine Zwiebel
- 1 Zehe Knoblauch
- 4 große Kartoffeln
- 2 Karotten
- 1 Paprika
- 1/2 Dose Ananas (Ringe, die schmecken viiiel besser als die Stückchen!) (am besten wäre natürlich frisch, aber wer hat die schon zuhause rumliegen...)
- 2 EL Öl
- Gemüsebrühe
- 2 EL Erdnussbutter
- 2 TL Currypulver
- Salz und Pfeffer
- Chilipulver nach Geschmack
- Zucker nach Geschmack



 



Die Zwiebel schälen und klein würfeln, den Knoblauch fein hacken oder durch die Knoblauchpresse jagen. Kartoffeln und Paprika in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Möhrchen in dünne Scheiben schneiden

Das Öl in einem großen Topf erhitzen. Knoblauch und Zwiebeln anbraten und das Currypulver gleich darüber geben, um es ein bisschen "anzurösten". Kartoffeln, Möhren und Paprika dazugeben, kurz anbraten und dann mit der Gemüsebrühe ablöschen, bis das Gemüse grob bedeckt ist. (Ich gieße einfach immer Wasser dazu und rühre danach einen gehäuften TL gekörnte Brühe rein. So passiert es einem nicht so schnell, dass man sich beim Anrühren der Brühe verschätzt.)

Das Gemüse auf kleiner Hitze köcheln lassen. 2 EL Erdnussbutter hinzugeben und auflösen lassen.

Die Ananas abtropfen lassen, Saft erstmal aufheben und die Ringe in Stückchen schneiden. Zum Curry hinzugeben und weiterköcheln lassen (ca. 10 Minuten), bis die Kartoffelstückchen weich sind. Am besten lässt sich das mit einer Gabel testen: Gleitet sie ohne großen Druck hindurch, sind sie perfekt.

 Zum Schluss noch mit Salz und Pfeffer würzen und dann abschmecken.
Schmeckt das Curry noch zu fad, einfach noch ein bisschen Curry- oder Chilipulver dazugeben. Ist es dagegen zu scharf, könnt ihr durch einen Teelöffel Zucker oder durch Hinzugabe von Ananassaft den Geschmack abmildern. Ist euch die Hand beim Chili ein bisschen zu sehr ausgerutscht, könnt ihr auch noch 1-2 EL Creme Fraiche hineingeben.

Guten Appetit! :)